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Stefan Grass
Leiter des Komitees Olympia-kritisches Graubünden

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NZZ

Kein Brot für die Spiele der Selbstherrlichen

Das Nein zu «Sion 2026» ist kein Entscheid gegen die Walliser Organisatoren. Es spiegelt vielmehr die Skepsis gegenüber der Selbstherrlichkeit interna-tionaler Sportverbände. Die Schweiz braucht keine Plattform zur Selbstdar-stellung.

NZZ

Olympia ist mehr als ein Tourismus- und Infrastrukturprojekt

Die Olympischen Spiele müssten wieder verstärkt den Menschen statt die Markt- und Technologie-orientierung zu ihrem Zentrum machen. Das würde helfen, die verlor-ene Glaubwürdigkeit zurückzugewinnen.

Tages-Anzeiger

«Die Kraft solcher Spiele wird überschätzt»

Touristiker Jürg Stettler hinterfragt grossmundige Versprechen der Promotoren von Sion 2026.

NZZ

Das IOC muss Risiken für Winterspiele tragen

Unabhängig von politischen Haltungen ist festzustellen: Trägt die Schweiz das finanzielle Risiko, darf sie sich nicht auf Olympia einlassen.

Olympia 2026: Auch Südtirol gegen Bewerbung

13.03.2018

Tirol hatte sich bei einer Volksbefragung gegen Olympia ausgesprochen, nun hat auch die Südtiroler Landesregierung gegen eine Bewerbung gestimmt. (Die Presse)

Der kostengünstige Weg: Dem IOC einen Korb geben, ohne eine Volksabstimmung duchzuführen
Der kostengünstige Weg: Dem IOC einen Korb geben, ohne eine Volksabstimmung duchzuführen

Nach Tirol hat sich auch Südtirol gegen eine Bewerbung für Olympische Winterspiele 2026 ausgesprochen. Die Entscheidung der Landesregierung fiel am Dienstag einstimmig, erklärte Landeshauptmann Arno Kompatscher (SVP) im Anschluss an die Sitzung.

"Die aktuellen Regelungen des Internationalen Olympischen Komitees lassen es nicht zu, die Olympischen Spiele nachhaltig zu organisieren", sagte Kompatscher. Olympia als Zero-Impact-Veranstaltung sei eine "schöne Idee", aber bleibe hinsichtlich der derzeit geltenden Bedingungen "nur ein Traum". Südtirol war für eine gemeinsame Kandidatur der "Dolomiten-Provinzen", zusammen mit den Nachbarprovinzen Trentino und Belluno, im Gespräch gewesen.

Die Notwendigkeit, die Wettkämpfe an möglichst wenigen Orten zu konzentrieren, ein großdimensioniertes Olympisches Dorf zu errichten und die Medienaktivität in einem einzigen Zentrum zu organisieren, passe nicht mit der "Vision der Landesregierung" zusammen, wie sich Südtirol entwickeln soll.

Für Spiele in Europa werde es wohl "immer schwieriger" werden, sollten die aktuellen Regelungen weiter bestehen bleiben. "Allerdings schließen wir nicht aus, anderen benachbarten Regionen, die sich bewerben, bereits bestehende Wettkampfinfrastrukturen in Südtirol zur Verfügung zu stellen", betonte Südtirols Landeschef. Voraussetzung dafür wäre aber, dass dafür keine neuen außerordentlichen und großen Investitionen nötig seien.

Tirol hatte sich bei einer Volksbefragung Mitte Oktober mehrheitlich gegen eine Bewerbung für die Austragung der Olympischen Winterspiele 2026 ausgesprochen. Die Innsbrucker Bevölkerung hatte bereits 1993 und 1997 Winterspielen eine Absage erteilt.(APA)

Der Gewinn geht ans IOC, die Sicherheitskosten zahlt der Staat
Der Gewinn geht ans IOC, die Sicherheitskosten zahlt der Staat

Vorschlag der Süd-Tiroler Freiheit: Olympia 2026: “Volk fragen”

13.03.2018. Bozen – Der Landtagsabgeordnete der Süd-Tiroler Freiheit, Bernhard Zimmerhofer, fordert, dass zuerst das Volk befragt wird, bevor sich das das Land für die Ausrichtung von Olympischen Spielen bewirbt.

Der Präsident der Region Venetien, Luca Zaia, möchte die Olympischen Winterspiele 2026 zusammen mit dem Trentino und Südtirol ausrichten. “Solche Sportgroßveranstaltungen haben aber leider keinen guten Ruf”, so der Abgeordnete.

“Das Problem ist einerseits lokal zu suchen, da sich die Bürger über zusätzliche Umweltzerstörung, zusätzliche Verkehrsbelastung und Preissteigerungen Sorgen machen. Andererseits hat das Image von solchen Sportgroßereignissen in den vergangenen Jahren stark gelitten, und zwar aufgrund der vielen Korruptionsskandale rund um das Internationale Olympische Komitee (IOC) und anderer Weltsportverbände sowie aufgrund der zahlreichen Dopingskandale bei den Sportlern selbst. Wenn z.B. eine Goldmedaille aufgrund einer Dopingüberführung sogar mehrmals wieder an den Nächstplatzierten weitergereicht werden muss, dann bedeutet dies einen Tiefpunkt in Sachen Glaubwürdigkeit für den Sport insgesamt”, so Zimmerhofer.

“Im Bundesland Tirol hat erst im letzten Jahr eine Abstimmung zu Olympia 2026 stattgefunden. Die Tiroler haben sich damals mit 53 Prozent knapp gegen die Ausrichtung der Olympischen Spiele ausgesprochen. In diesem Zusammenhang erinnert Zimmerhofer an einen Beschlussantrag der Süd-Tiroler Freiheit aus dem Jahr 2013, welcher mit großer Mehrheit vom Landtag genehmigt wurde. Er sieht vor, dass sportliche Großveranstaltungen zukünftig innerhalb der Europaregion Tirol gemeinsam durchgeführt werden sollen”, heißt es abschließend.

 

OLYMPIA-ABSAGE – EIN GEWINN FÜR DIE DEMOKRATIE

Wegen der drohenden Ablehnung des Abenteuers Olympia in der steirischen Bevölkerung hat das ÖOC die Reißleine gezogen. Nachdem feststand, dass die KPÖ in Graz genügend Unterstützungserklärungen für eine Volksbefragung gesammelt hatte, musste es zu einer Entscheidung kommen.

Das Komitee «Nein zu Sion 2026» freut sich über das Nein

Die Walliserinnen und Walliser wollen nicht, dass ihre Steuergelder in einem kurzen Olympischen Strohfeuer landen. Vielmehr sollten damit Projekte unterstützt werden, von denen das Wallis als Kanton langfristig profitiert.

Danke an die Tiroler – Olympia-Watschn pickt!

Wir sagen den Tirolerinnen und Tirolern Danke für 53% Nein zu Olympia! Es ist zu billig, die Verantwortung für dieses Debakel nur auf das IOC und die schlechte Kampagne abzuschieben.  Die Tiroler haben bestens verstanden, worum es geht.

Das Bündner Volk hat Olympia den Zahn gezogen!

Der Grundsatzentscheid der Bündner Stimmbevölkerung  sich nicht in ein unkalkulier-bares Olympiaabenteuer zu stürzen.

Kritik an GR2022

Das Bündner Volk hat rechtzeitig den Stecker gezogen!

Bündnerinnen und Bündner wollen schuldenfrei bleiben, die Landschaft als Kapital erhalten und weiterhin Geld für die Unterstützung von nachhaltigem Tourismus, Bildung und Kultur zur Verfügung zu haben.