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Stefan Grass
Leiter des Komitees Olympia-kritisches Graubünden

081 250 67 22
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NZZ

Kein Brot für die Spiele der Selbstherrlichen

Das Nein zu «Sion 2026» ist kein Entscheid gegen die Walliser Organisatoren. Es spiegelt vielmehr die Skepsis gegenüber der Selbstherrlichkeit interna-tionaler Sportverbände. Die Schweiz braucht keine Plattform zur Selbstdar-stellung.

NZZ

Olympia ist mehr als ein Tourismus- und Infrastrukturprojekt

Die Olympischen Spiele müssten wieder verstärkt den Menschen statt die Markt- und Technologie-orientierung zu ihrem Zentrum machen. Das würde helfen, die verlor-ene Glaubwürdigkeit zurückzugewinnen.

Tages-Anzeiger

«Die Kraft solcher Spiele wird überschätzt»

Touristiker Jürg Stettler hinterfragt grossmundige Versprechen der Promotoren von Sion 2026.

NZZ

Das IOC muss Risiken für Winterspiele tragen

Unabhängig von politischen Haltungen ist festzustellen: Trägt die Schweiz das finanzielle Risiko, darf sie sich nicht auf Olympia einlassen.

Stefan Grass: «Ausarbeitung ist nicht unser Job»

23.05.2016

Gemäss Swiss Olympic müssen Projekte für Olympische Winterspiele 2026 «in enger Zusammenarbeit» mit regionalen Umweltverbänden erarbeitet werden. «Vergebene Liebesmüh», sagt der Bündner VCS-Präsident. (SOGR)

«Wir dienten nur als Feigenblatt»

Gespräche habe es keine gegeben, bestätigt auch Stefan Grass, der für den Dachverband der Bündner Umweltschutzorganisationen seit 16 Jahren das Dossier Olympia betreut. Auch
wisse er von keinen diesbezüglichen Anfragen seitens des Projektteams. Bemühungen, die Bündner Verbände ins Boot zu holen, wären denn auch «vergebene Liebesmüh», sagt Grass und verweist auf einen Newsletter des Komitees Olympiakritisches Graubünden von Ende März. Demnach werden sich die Bündner Umweltorganisationen nicht an der Ausarbeitung einer
Kandidatur beteiligen.

«Wir haben die Erfahrung gemacht, dass es keinen Sinn macht, etwas zu optimieren,dass das IOC ohnehin nicht berücksichtigt.» Bei der Volksabstimmung heisse es dann: «Nicht motzen. Ihr habt ja mitgemacht.» Erfahrungsgemäss dienten in solche Projekte eingebundene Umweltorganisationen nur als Feigenblatt; bei der Ausgestaltung des Projekts hätten sie aber keinen verbindlichen Einfluss, so Grass. Die Ausarbeitung eines Projekts sei auch «nicht unser Job». Für die Umweltaspekte könnten Fachleute eingebunden werden. «Unser Job beginnt nach der Abstimmung. » Ein allfälliges Ja des Volkes gelte es demokratisch zu respektieren. «Dann ginge es um Schadensbegrenzung» und bei einem allfälligen Zuschlag des IOC für Olympische
Winterspiele um das behördenverbindliche Einhalten der Umweltschutzgesetzgebung, so Grass.

von Ueli Pfister, Illustration, Comics + Grafik, Basel
von Ueli Pfister, Illustration, Comics + Grafik, Basel
 

OLYMPIA-ABSAGE – EIN GEWINN FÜR DIE DEMOKRATIE

Wegen der drohenden Ablehnung des Abenteuers Olympia in der steirischen Bevölkerung hat das ÖOC die Reißleine gezogen. Nachdem feststand, dass die KPÖ in Graz genügend Unterstützungserklärungen für eine Volksbefragung gesammelt hatte, musste es zu einer Entscheidung kommen.

Das Komitee «Nein zu Sion 2026» freut sich über das Nein

Die Walliserinnen und Walliser wollen nicht, dass ihre Steuergelder in einem kurzen Olympischen Strohfeuer landen. Vielmehr sollten damit Projekte unterstützt werden, von denen das Wallis als Kanton langfristig profitiert.

Danke an die Tiroler – Olympia-Watschn pickt!

Wir sagen den Tirolerinnen und Tirolern Danke für 53% Nein zu Olympia! Es ist zu billig, die Verantwortung für dieses Debakel nur auf das IOC und die schlechte Kampagne abzuschieben.  Die Tiroler haben bestens verstanden, worum es geht.

Das Bündner Volk hat Olympia den Zahn gezogen!

Der Grundsatzentscheid der Bündner Stimmbevölkerung  sich nicht in ein unkalkulier-bares Olympiaabenteuer zu stürzen.

Kritik an GR2022

Das Bündner Volk hat rechtzeitig den Stecker gezogen!

Bündnerinnen und Bündner wollen schuldenfrei bleiben, die Landschaft als Kapital erhalten und weiterhin Geld für die Unterstützung von nachhaltigem Tourismus, Bildung und Kultur zur Verfügung zu haben.