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15 Kulturpreisträger und 130 Kulturschaffende sagen «Nein» zu diesen Olympischen Spielen

14.02.2013

15 Kulturpreisträger des Kantons Graubünden und über 130 Künstlerinnen, Intellektuelle, Architekten, Journalistinnen und Wissenschaftler haben ein Manifest für ein «Nein» zu diesen Olympischen Spielen geschrieben. Dreisprachig rufen sie auf «für Graubünden und die Zuversicht» und «gegen Olympia und die Phantasielosigkeit» (Pressemitteilung vom 14. Februar 2013).

Das Manifest, angestiftet von Köbi Gantenbein, Chefredaktor von Hochparterre, und Chasper Pult, Kulturvermittler, lobt die Ideen, die Vielfalt und die Phantasie in Graubünden und sieht in Olympia ein «kurzes Freudenfeuer mit hohen Umweltlasten, das Geld verschlingt, das anderswo fehlen wird. Es wird die Vielfalt verbrennen und die Zuversicht verdampfen.» Die Architekten, Theaterleute, und Autoren wissen, dass in Graubünden viel Zuversicht, Phantasie, Wissen und Können blühen, die den Menschen, ihrer Kultur und Wirtschaft mehr nützen als blauäugige, überdrehte und fremdbestimmte Anlässe wie die Olympischen Spiele 2022. Das Manifest und die Liste der Unterzeichnerinnen und Unterzeichner wird als Inserat in den grossen Zeitungen Graubündens erscheinen, als Flugblatt verteilt und kann auf www.olympia-nein.ch. studiert werden.

Für Fragen:
Chasper Pult, pult.hauser@greenmail.ch - 081 655 10 46
Köbi Gantenbein, gantenbein@hochparterre.ch - 079 203 51 21

Inserat
 

Das Bündner Volk hat Olympia den Zahn gezogen!

Mit grosser Freude nimmt das Komitee Olympiakritisches Graubünden den Grundsatzentscheid der Bündner Stimmbevölkerung zur Kenntnis, sich nicht in ein unkalkulierbares Olympiaabenteuer zu stürzen. Bündnerinnen und Bündner haben damit den Entscheid von 2013 mit 60% NEIN bestätigt.

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Olympiabewerbung «München 2022»

Nein

Das Bündner Volk hat rechtzeitig den Stecker gezogen!

Mit grosser Freude nimmt das Komitee Olympia-kritisches Graubünden den weisen Entscheid der Bündner Stimmbevölkerung zur Kenntnis, sich nicht in ein unkalkulierbares Olympiaabenteuer zu stürzen. Bündnerinnen und Bündner haben klar gezeigt, dass sie auch den zukünftigen Generationen gute Lebensbedingungen garantieren wollen: wirtschaftlich schuldenfrei, die Landschaft als Kapital erhalten und weiterhin Geld für die Unterstützung von nachhaltigem Tourismus, Bildung und Kultur zur Verfügung zu haben.