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Stefan Grass
Leiter des Komitees Olympia-kritisches Graubünden

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NZZ

Kein Brot für die Spiele der Selbstherrlichen

Das Nein zu «Sion 2026» ist kein Entscheid gegen die Walliser Organisatoren. Es spiegelt vielmehr die Skepsis gegenüber der Selbstherrlichkeit interna-tionaler Sportverbände. Die Schweiz braucht keine Plattform zur Selbstdar-stellung.

NZZ

Olympia ist mehr als ein Tourismus- und Infrastrukturprojekt

Die Olympischen Spiele müssten wieder verstärkt den Menschen statt die Markt- und Technologie-orientierung zu ihrem Zentrum machen. Das würde helfen, die verlor-ene Glaubwürdigkeit zurückzugewinnen.

Tages-Anzeiger

«Die Kraft solcher Spiele wird überschätzt»

Touristiker Jürg Stettler hinterfragt grossmundige Versprechen der Promotoren von Sion 2026.

NZZ

Das IOC muss Risiken für Winterspiele tragen

Unabhängig von politischen Haltungen ist festzustellen: Trägt die Schweiz das finanzielle Risiko, darf sie sich nicht auf Olympia einlassen.

Klare Absage an Olympia

25.11.2016

Der Zürcher Gemeinderat will sich unmissverständlich gegen eine Beteiligung an den Olympischen Winterspielen 2026 in Graubünden aussprechen. (Tages Anzeiger)

Von Jürg Rohrer, Redaktor Zürich

Am 12. Februar 2017 stimmt der Kanton Graubünden auf Geheiss seiner Regierung über 25 Millionen Franken ab, mit denen das Projekt Olympische Winterspiele 2026 weitergetrieben werden soll. Das Konzept sieht vier Austragungsorte vor: St. Moritz, Davos, Chur und den Grossraum Zürich. Kloten ist für das Eishockey vorgesehen, Zürich mit dem Hallenstadion und der ZSC-Lions-Arena für Eiskunstlauf, Short Track und Eishockey sowie Eisschnelllauf in einer provisorischen Halle. Hinzu kommen in Zürich das Medienzentrum, eine Medal Plaza und Teile der Eröffnungs- und Schlussfeier.

Zürich ziert sich

Schon dreimal hat die Bündner Regierung schriftlich beim Stadtrat angefragt, ob und wie weit er sich eine Beteiligung an der Kandidatur vorstellen könne. Antwort: Zürich will weder Sportanlagen bauen, noch Host City sein, noch im Organisationskomitee mitwirken und schon gar keine finanziellen Garantien abgeben.

Im dritten Schreiben vom letzten September steht allerdings: «Hingegen wäre der Stadtrat im Falle eines Zuschlags für die Kandidatur ‹Graubünden – Zürich 2026› gern bereit, Gespräche über eine Einbindung der Stadt Zürich zu führen und zu prüfen, inwieweit er im Rahmen der ihm zustehenden ­Finanzkompetenzen Unterstützung leisten könnte. Insbesondere wäre der Stadtrat sehr gern bereit, die gemäss vorgestelltem Sportkonzept für die Kandidatur vorgesehenen bestehenden eigenen Sportanlagen (Stadion Letzigrund für Eröffnungs- und Schlussfeier) und die übrige bestehende städtische Infrastruktur (Sechseläutenplatz als Medal Plaza) allenfalls gegen Entschädigung zur Verfügung zu stellen.»

Spätestens mit diesen Sätzen ist es vielen im Parlament unheimlich geworden. SP, Grüne, Alternative und eine Mehrheit der Grünliberalen haben deshalb am Mittwoch eine Interpellation mit sieben Fragen eingereicht. Sie wollen Details zu den bisherigen Gesprächen wissen und was der Stadtrat dazu meint, dass Graubünden über ein Konzept abstimmt, das Zürich als Austragungsort vorsieht, obwohl die Stadt ihre Mitarbeit mehrfach verweigert habe. Allerdings bezog sich diese Mitarbeit auf die Kandidatur bei Swiss Olympic, wo sich noch andere Kantone und Gemeinden bewerben.

Für den Fall, dass sich Swiss Olympic im September 2017 für Graubünden entscheidet, wollen es die Gemeinderäte genau wissen: «Unter welchen Umständen kann sich der Stadtrat vorstellen, als Host City für Switzerland 2026 zu fungieren?»

Diese Interpellation verschafft dem Gemeinderat endlich die Möglichkeit, sich zu Olympia 2026 zu äussern. Anders war das bisher nicht möglich, da es von keiner Seite Anträge ans Parlament gab. Am kommenden Mittwoch wird der Vorstoss für dringlich erklärt, wofür die vier Fraktionen eine Mehrheit haben. Dann muss der Stadtrat die Fragen innert 30 Tagen beantworten, worauf das Parlament Anfang nächsten Jahres dazu Stellung nimmt.

«Wir wollen eine klare Botschaft gegen diese Spiele aussenden», erklärt SP-Gemeinderat Marco Denoth, Co-Präsident der SP Stadt Zürich. Der Stadtrat habe sich bisher zu vage geäussert. Die Stimmberechtigten von Graubünden sollen vor der Abstimmung wissen, dass die Stadt Zürich nicht mitmachen wird. Der Hauptgrund sind für die SP die Finanzen. Die Stadt Zürich habe Wichtigeres zu finanzieren, insbesondere das preisgünstige Wohnen und die ausserfamiliäre Kinderbetreuung. Denoth verhehlt auch nicht, dass sich das Zürcher Nein gegen das Internationale Olympische Komitee IOK richtet. Es fordere stets viel und liefere nichts. Die Veranstalter würden auf Kosten der öffentlichen Hand Defizit machen und mit Fernsehgebühren viel Geld absahnen. Ähnlich hatten wohl auch die Bündner gedacht, als sie im März 2013 die Kandidatur für die Winterspiele 2022 ablehnten.

Nein Danke!
 

OLYMPIA-ABSAGE – EIN GEWINN FÜR DIE DEMOKRATIE

Wegen der drohenden Ablehnung des Abenteuers Olympia in der steirischen Bevölkerung hat das ÖOC die Reißleine gezogen. Nachdem feststand, dass die KPÖ in Graz genügend Unterstützungserklärungen für eine Volksbefragung gesammelt hatte, musste es zu einer Entscheidung kommen.

Das Komitee «Nein zu Sion 2026» freut sich über das Nein

Die Walliserinnen und Walliser wollen nicht, dass ihre Steuergelder in einem kurzen Olympischen Strohfeuer landen. Vielmehr sollten damit Projekte unterstützt werden, von denen das Wallis als Kanton langfristig profitiert.

Danke an die Tiroler – Olympia-Watschn pickt!

Wir sagen den Tirolerinnen und Tirolern Danke für 53% Nein zu Olympia! Es ist zu billig, die Verantwortung für dieses Debakel nur auf das IOC und die schlechte Kampagne abzuschieben.  Die Tiroler haben bestens verstanden, worum es geht.

Das Bündner Volk hat Olympia den Zahn gezogen!

Der Grundsatzentscheid der Bündner Stimmbevölkerung  sich nicht in ein unkalkulier-bares Olympiaabenteuer zu stürzen.

Kritik an GR2022

Das Bündner Volk hat rechtzeitig den Stecker gezogen!

Bündnerinnen und Bündner wollen schuldenfrei bleiben, die Landschaft als Kapital erhalten und weiterhin Geld für die Unterstützung von nachhaltigem Tourismus, Bildung und Kultur zur Verfügung zu haben.