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Bündner starten den Anti-Olympia-Kampf

14.10.2012

Jetzt gehen die Olympia-Gegner an den Start. Mit zehn Argumenten wollen sie die Spiele im Bündnerland stoppen. Ueli Maurer ist schon ganz aus dem Häusschen. Vor gut einem Monat gab ihm der Gesamtbundesrat grünes Licht für die Winterolympiade 2022. Davos und St. Moritz dürfen sich bewerben. Die Bündner sind ebenfalls aufgeregt. Aber nicht alle wollen die Spiele. Legen sie im März ein Nein in die Urne, ist das Vorhaben vom Tisch (SonntagsBlick).

Ende Monat reist Maurer zu einem Podium nach Davos. Und trifft dort auf die Präsidentin des neugegründeten Komitees «Olympiakritisches Graubünden», Silva Semadeni.

Für SonntagsBlick hat die SP-­Nationalrätin und Präsidentin von Pro Natura schon mal ihre zehn Argumente gegen eine Olympia-Kandidatur formuliert.

Olympia-Gegner am Start
 

Das Bündner Volk hat Olympia den Zahn gezogen!

Mit grosser Freude nimmt das Komitee Olympiakritisches Graubünden den Grundsatzentscheid der Bündner Stimmbevölkerung zur Kenntnis, sich nicht in ein unkalkulierbares Olympiaabenteuer zu stürzen. Bündnerinnen und Bündner haben damit den Entscheid von 2013 mit 60% NEIN bestätigt.

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Olympiabewerbung «München 2022»

Nein

Das Bündner Volk hat rechtzeitig den Stecker gezogen!

Mit grosser Freude nimmt das Komitee Olympia-kritisches Graubünden den weisen Entscheid der Bündner Stimmbevölkerung zur Kenntnis, sich nicht in ein unkalkulierbares Olympiaabenteuer zu stürzen. Bündnerinnen und Bündner haben klar gezeigt, dass sie auch den zukünftigen Generationen gute Lebensbedingungen garantieren wollen: wirtschaftlich schuldenfrei, die Landschaft als Kapital erhalten und weiterhin Geld für die Unterstützung von nachhaltigem Tourismus, Bildung und Kultur zur Verfügung zu haben.