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Stefan Grass
Leiter des Komitees Olympia-kritisches Graubünden

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NZZ

Kein Brot für die Spiele der Selbstherrlichen

Das Nein zu «Sion 2026» ist kein Entscheid gegen die Walliser Organisatoren. Es spiegelt vielmehr die Skepsis gegenüber der Selbstherrlichkeit interna-tionaler Sportverbände. Die Schweiz braucht keine Plattform zur Selbstdar-stellung.

NZZ

Olympia ist mehr als ein Tourismus- und Infrastrukturprojekt

Die Olympischen Spiele müssten wieder verstärkt den Menschen statt die Markt- und Technologie-orientierung zu ihrem Zentrum machen. Das würde helfen, die verlor-ene Glaubwürdigkeit zurückzugewinnen.

Tages-Anzeiger

«Die Kraft solcher Spiele wird überschätzt»

Touristiker Jürg Stettler hinterfragt grossmundige Versprechen der Promotoren von Sion 2026.

NZZ

Das IOC muss Risiken für Winterspiele tragen

Unabhängig von politischen Haltungen ist festzustellen: Trägt die Schweiz das finanzielle Risiko, darf sie sich nicht auf Olympia einlassen.

Die Sportfalle – Wie Olympia und Co. die Gastgeber knebeln

01.08.2016

Der Film zeigt, wie Olympia und Co. bisher der Demokratie schaden, die Steuerzahler betrügen, den lokalen Sport ausbremsen und die Volkswirtschaft beschädigen. Und welche Visionen diejenigen haben, die das ändern wollen. (ARD)

Schmiergelder flossen

Olympische Spiele in Rio – bei den Bürgern herrscht keine große Feierlaune. Die Brasilianer leiden unter einer Staats- und Wirtschaftskrise. Und darüber hinaus sind die Wunden der Fußball-WM 2014 noch lange nicht verheilt. Leerstehende, vergammelnde Stadien, wohin man schaut, für deren Kosten die Steuerzahler aufkommen müssen. Zig Prozesse wegen Korruption und überhöhter Rechnungen. Hohe Summen an Schmiergeld sind für die Bauaufträge zwischen Firmen und Politikern verschoben worden.

Demósthenes Albuquerque, Staatsanwalt beim Rechnungshof in Brasilia, ist frustriert von seinen eigenen Ermittlungen: "Es gab keine ernsthaften Kontrollen oder Studien im Vorfeld. All unsere Bemühungen gingen in der allgemeinen Euphorie unter." Staatsanwälte in Brasilien sprechen Klartext und erklären das System der Schwarzen Kassen und überteuerten Rechnungen rund um die Baustellen von Olympischen Spielen und Fußball-WM.

Auch für den Olympiapark werden wieder Menschen aus ihren Wohnvierteln vertrieben. Maria da Penha aus der Favela Vila Autódromo kämpft dagegen und fragt sich, warum ein Sportereignis Teile der Stadt besetzen darf, die doch allen gehören soll. Wer sich wehrt und Verantwortliche benennt, lebt mancherorts gefährlich wie auch in Nelspruit/Südafrika. Drei Menschen wurden von Auftragskillern umgebracht, weil sie öffentlich machten, dass Millionen für ein unnötiges Stadion der WM 2010 ausgegeben wurden.

Belastungen für Mensch und Natur

"Solche Mega-Events kollidieren mit allen Rechten: den Rechten von Frauen, den Rechten von Arbeitern, allen Menschenrechten", sagt Minky Worden von Human Rights Watch. Mark Pieth, Prof. für Strafrecht und Kriminologie in Basel und Korruptionsexperte sagt zur Verantwortung von IOC und FIFA: "Wenn ich vorschreiben kann, welches Bier im Umfeld des Stadions getrunken wird, dann kann ich im Vorfeld der Ausschreibung auch verlangen, welche Menschenrechte beachtet werden sollen."

Doch die gastgebenden Staaten haben oft selbst kein Interesse daran. Noch nicht mal daran, Umweltschäden von vorneherein auszuschließen. Besonders Winterspiele setzen der Natur zu. In Südkorea wurde bereits ein heiliger Wald mit uralten Bäumen für den Damenslalom der Winterspiele 2018 gerodet.

Bewusstsein wird geschärft

Das Muster ist immer gleich: Am Ende bleiben wenige Gewinner und viele Verlierer übrig, besonders in Ländern mit instabilen demokratischen und wirtschaftlichen Strukturen und hohem Korruptionsfaktor. Aber es bewegt sich etwas: Die Proteste vor der Fußball-WM in Brasilien haben das Bewusstsein für die Demokratie-Defizite von Sportgroßereignissen weltweit verändert. Die Skandale in der Sportwelt haben dieses Bewusstsein weiter verschärft. Wie kann man den Wahnsinn stoppen? Kleiner, sanfter, günstiger - dahin muss sich nach Meinung vieler Experten die Zukunft der Sportereignisse entwickeln.

Widerstand gegen Olympia und WM

Unsinnige Stadien, vergeudete Milliarden, vertriebene Einwohner: So sieht die Bilanz von Olympischen Spielen etwa in Sotschi, Turin oder Athen aus. Viele Bürger wollen nicht mehr die Verlierer solcher Mega-Sport-Events sein.

 

OLYMPIA-ABSAGE – EIN GEWINN FÜR DIE DEMOKRATIE

Wegen der drohenden Ablehnung des Abenteuers Olympia in der steirischen Bevölkerung hat das ÖOC die Reißleine gezogen. Nachdem feststand, dass die KPÖ in Graz genügend Unterstützungserklärungen für eine Volksbefragung gesammelt hatte, musste es zu einer Entscheidung kommen.

Das Komitee «Nein zu Sion 2026» freut sich über das Nein

Die Walliserinnen und Walliser wollen nicht, dass ihre Steuergelder in einem kurzen Olympischen Strohfeuer landen. Vielmehr sollten damit Projekte unterstützt werden, von denen das Wallis als Kanton langfristig profitiert.

Danke an die Tiroler – Olympia-Watschn pickt!

Wir sagen den Tirolerinnen und Tirolern Danke für 53% Nein zu Olympia! Es ist zu billig, die Verantwortung für dieses Debakel nur auf das IOC und die schlechte Kampagne abzuschieben.  Die Tiroler haben bestens verstanden, worum es geht.

Das Bündner Volk hat Olympia den Zahn gezogen!

Der Grundsatzentscheid der Bündner Stimmbevölkerung  sich nicht in ein unkalkulier-bares Olympiaabenteuer zu stürzen.

Kritik an GR2022

Das Bündner Volk hat rechtzeitig den Stecker gezogen!

Bündnerinnen und Bündner wollen schuldenfrei bleiben, die Landschaft als Kapital erhalten und weiterhin Geld für die Unterstützung von nachhaltigem Tourismus, Bildung und Kultur zur Verfügung zu haben.