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Kontakt

Stefan Grass
Leiter des Komitees Olympia-kritisches Graubünden

081 250 67 22
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NZZ

Kein Brot für die Spiele der Selbstherrlichen

Das Nein zu «Sion 2026» ist kein Entscheid gegen die Walliser Organisatoren. Es spiegelt vielmehr die Skepsis gegenüber der Selbstherrlichkeit interna-tionaler Sportverbände. Die Schweiz braucht keine Plattform zur Selbstdar-stellung.

NZZ

Olympia ist mehr als ein Tourismus- und Infrastrukturprojekt

Die Olympischen Spiele müssten wieder verstärkt den Menschen statt die Markt- und Technologie-orientierung zu ihrem Zentrum machen. Das würde helfen, die verlor-ene Glaubwürdigkeit zurückzugewinnen.

Tages-Anzeiger

«Die Kraft solcher Spiele wird überschätzt»

Touristiker Jürg Stettler hinterfragt grossmundige Versprechen der Promotoren von Sion 2026.

NZZ

Das IOC muss Risiken für Winterspiele tragen

Unabhängig von politischen Haltungen ist festzustellen: Trägt die Schweiz das finanzielle Risiko, darf sie sich nicht auf Olympia einlassen.

Der IOC-Tross fährt nicht mit der Bahn

16.01.2017

Gute Verkehrsinfrastrukturen wie Strassen und Schienen mit oder ohne Olympischen Winterspiele sind in der Schweiz vorhanden. Fragen werfen bei einem solchen grossen Megasportanlass die zusätzlichen Transporte mit Shuttle-Bussen, der Vignettenpflichtigen Strassenbenützung, temporäre Parkplätze, ein Ringzugkonzept der RhB mit Busersatzdiensten in Gegenrichtung sowie die Einschränkungen der Einheimischen und Touristen während der Spiele auf. Keine Aussagen im Bewerbungsdossier werden zu den Helikopterflügen während der Bauzeit sowie während den Spielen gemacht. (MM VCS GR)

Nach Studium des seit 10.01.2017 veröffentlichten Bewerbungsdossier «Graubünden und Partner 2026» ergibt sich für den VCS Graubünden das gleiche Bild wie im Dossier für «St. Moritz 2022»: Das meiste an Strassen und Schienen die für einen Mega-Sportgrossanlass in der Region Zürich-Schwyz-Graubünden zur Verkehrsbewältigung nötig ist, besteht. Erst recht wenn die Investitionen in Strasse und Schiene von Bund und den Kantonen in den Ausbau bis 2025 umgesetzt sind.

Auf Seite 18 werden die Verkehrsströme von neun Personengruppen zu den Veranstaltungsorten betrachtet: Athletinnen und Athleten und Betreuer, Funktionäre, International and National Olympic Committees (IOC/NOCs), International Sports Federations (IFs), Sponsoren, Medienvertreter, Techniker, Volunteers sowie Besucherinnen und Besucher. Trotz sehr gutem Bahnanbot und Postautoverbindungen kann nur mittels einer grossen Zahl an Bussen ein Shuttlebetrieb für die sehr vielen Helfer und einem Teil der Sportlerinnen eingerichtet werden. Die Besucherinnen und Besucher können zwar mittels integriertem ÖV-Ticket auf die SBB und RhB sowie Zusatzbussen gelenkt werden, aber die Betreuer der Athletinnen und Athleten werden genau so wie die Medienschaffenden ihre Equipments mit akkreditierten Autofahrten transportieren und die Strassen für die Einheimischen verstopfen.

IOC, NOC, IFs, Sponsoren, Gäste und deren aller Rundumbetreuung werden niemals mit der Bahn fahren! Das wird sich bis im Herbst 2018 im Detailkonzept nicht ändern und vor allem werden die Privilegien von IOC und Co erst verbindlich festgelegt, wenn nach der Vergabe der Spiele 2019 der Host-City-Vertrag des IOC alle Details regelt. Die «separaten» Autofahrspuren für das IOC in Graubünden sind definitiv nur durch zeitweise Sperrung aller anderen zu realisieren. Oder per Helikopter-Shuttle.

Der Flugverkehr wird jetzt und später ausgeklammert. Auch die Flugraumüberwachung. Dieser schwarze Peter wird dem Bundesrat überlassen für seine Botschaft im Mai 2018. Das Parlament wird erst nach der zweiten Abstimmung im September 2018 darüber befinden, inklusive den vom IOC geforderten unbegrenzten Sicherheitskosten. Eine Flugraumüberwachung in Zeiten von Terroranschlägen kostet mehr als eine Milliarde, weil die Schweizer Flugwache vermutlich durch die Deutsche Flugwache im nachbarlichen NATO-Raum D/A verstärkt werden muss.

Dann lieber schon am 12. Februar auf eine Olympiakandidatur verzichten und das Geld für den öffentlichen Verkehr, den Strassenunterhalt und die Bildung investieren.

Kontakt:
Stefan Grass, Mitglied im Zentralvorstand des Verkehrs-Club der Schweiz und Präsident des VCS Graubünden. Er leitet das Komitee Olympiakritisches Graubünden: 081 250 67 22

Wie am 3.3.2013 auch am 12.02.2017: Nein Danke!
Wie am 3.3.2013 auch am 12.02.2017: Nein Danke!
 

OLYMPIA-ABSAGE – EIN GEWINN FÜR DIE DEMOKRATIE

Wegen der drohenden Ablehnung des Abenteuers Olympia in der steirischen Bevölkerung hat das ÖOC die Reißleine gezogen. Nachdem feststand, dass die KPÖ in Graz genügend Unterstützungserklärungen für eine Volksbefragung gesammelt hatte, musste es zu einer Entscheidung kommen.

Das Komitee «Nein zu Sion 2026» freut sich über das Nein

Die Walliserinnen und Walliser wollen nicht, dass ihre Steuergelder in einem kurzen Olympischen Strohfeuer landen. Vielmehr sollten damit Projekte unterstützt werden, von denen das Wallis als Kanton langfristig profitiert.

Danke an die Tiroler – Olympia-Watschn pickt!

Wir sagen den Tirolerinnen und Tirolern Danke für 53% Nein zu Olympia! Es ist zu billig, die Verantwortung für dieses Debakel nur auf das IOC und die schlechte Kampagne abzuschieben.  Die Tiroler haben bestens verstanden, worum es geht.

Das Bündner Volk hat Olympia den Zahn gezogen!

Der Grundsatzentscheid der Bündner Stimmbevölkerung  sich nicht in ein unkalkulier-bares Olympiaabenteuer zu stürzen.

Kritik an GR2022

Das Bündner Volk hat rechtzeitig den Stecker gezogen!

Bündnerinnen und Bündner wollen schuldenfrei bleiben, die Landschaft als Kapital erhalten und weiterhin Geld für die Unterstützung von nachhaltigem Tourismus, Bildung und Kultur zur Verfügung zu haben.